Mottenfalter
Kleidermotte: Larven und Fraß an Wolle und Textilien
Tineola bisselliella
Kleidermotten sind Materialschädlinge. Ihre Raupen können Wolle, Haare, Federn und andere tierische Fasern nutzen und Schäden an Kleidung, Teppichen oder gelagerten Textilien verursachen.
Fachinformationen von Prior Dienstleistungen · Aktualisiert am 22.10.2026
Erkennen und unterscheiden
Die kleinen Falter wirken einfarbig gelblich bis bräunlich und legen die schmalen Flügel in Ruhe über den Körper. Die Larven sind hell mit braunem Kopf. Für die Bestimmung sind auch Gespinste und betroffene Materialien hilfreich.
Vorkommen und Befallszeichen
Die Materialschäden entstehen durch die Raupen, nicht durch die erwachsenen Falter. Geschützte Bereiche an Wolltextilien, Teppichrändern oder unter Möbeln kommen als Entwicklungsstellen infrage. Fraßlöcher, Gespinste und Kotkrümel können auffallen.
Untersuchung und Vorbeugung
Kontrollieren Sie selten genutzte oder länger gelagerte Textilien. Lagern Sie gereinigte Wollsachen geschützt und halten Sie auch Fugen und wenig zugängliche Bereiche sauber. Stimmen Sie Behandlungen auf die Pflegehinweise und die Empfindlichkeit des Materials ab.
Muss jede Motte im Schlafzimmer eine Kleidermotte sein?
Nein. Der Raum allein bestimmt die Art nicht. Lassen Sie Tiere und Spuren einordnen, bevor Kleidung oder Möbel behandelt werden.
Unterstützung durch Prior Dienstleistungen
Teilen Sie uns Fundorte, beobachtete Schäden und die betroffenen Produkte oder Materialien mit. Vorhandene Fotos helfen bei der Vorbereitung. Gemeinsam besprechen wir eine gezielte Untersuchung und passende weitere Schritte.
Fachliche Quelle: Umweltbundesamt: Kleidermotten.