Vorratsschädliche Käfer
Getreidekapuziner: Fraßmehl und ausgehöhlte Körner einordnen
Rhyzopertha dominica
Der Getreidekapuziner ist ein Vorratsschädling in Getreidelagern und Mühlen. Er kann ganze Körner schädigen und sich in ihrem Inneren entwickeln.
Fachinformationen von Prior Dienstleistungen · Aktualisiert am 22.10.2026
Erkennen und unterscheiden
Der kleine, dunkel-rötlichbraune Käfer ist zylinderförmig. Sein Halsschild verdeckt den Kopf von oben wie eine Kapuze. Die Tiere sind flugfähig. Eine ähnliche Körperform kommt auch bei anderen Käfern vor und reicht allein nicht zur Bestimmung.
Vorräte und Befallszeichen
Zu den möglichen Vorräten zählen Reis, Mais und weiteres Getreide. Eier werden an Körner abgelegt; die Larven bohren sich anschließend ein. Ausgehöhlte Körner, Fraßmehl und Insektenreste können auf die Entwicklung hinweisen.
Untersuchung und Vorbeugung
Kontrollieren Sie nicht nur frei laufende Käfer, sondern auch das Korninnere und alte Getreidereste. Halten Sie Lagerbereiche trocken, kühl und möglichst insektendicht. Für eine betriebliche Untersuchung sind Partiedaten und Angaben zu Lagerbedingungen hilfreich.
Warum können nach dem Absieben weiter Tiere auftreten?
Verborgene Entwicklungsstadien können im Korn zurückbleiben. Die Untersuchung sollte deshalb auch den inneren Befall und die Entwicklungsquelle berücksichtigen.
Unterstützung durch Prior Dienstleistungen
Beschreiben Sie uns betroffene Produkte, Fundorte und die Häufigkeit Ihrer Beobachtungen. Vorhandene Fotos helfen bei der Vorbereitung. Gemeinsam besprechen wir die gezielte Untersuchung und geeignete nächste Schritte.
Fachliche Quelle: Julius Kühn-Institut: Getreidekapuziner.